New York Cheesecake

Wenn der New York Cheesecake ohne etwas auskommt dann ist es Luft. Anders als bei Käsekuchen soll der Cheesecake nicht fluffig sondern richtig schön cremig sein.

Richtig gut ist der Cheesecake beim Starbucks, super cremig mit leckerem Frischkäse Geschmack, aber auch ziemlich teuer (Pumpkin Spice Latte gehört ja auch dazu und die ist bekanntlich ein Schnäppchen beim Starbucks!). Trotzdem komme ich nie, nie, nie an einem Stückchen vorbei, immer wenn ich bei Starbucks reinschaue. Sucht halt und bevor die mich Arm macht, backe ich hin und wieder selbst mal einen New York Cheesecake.

Der New York Style Cheesecake soll nach dem Backen am Besten über Nacht im Ofen bleiben, bei geschlossener Türe, damit er auskühlen kann und nicht reißt. So steht es im Rezept. Gut! Backe ich eben Abends um 22 Uhr noch einen Käsekuchen, damit der Kollege in Ruhe sein Nickerchen im Ofen machen kann. Frau ist ja flexibel und für einen glatten Cheesecake zu Allem bereit.

Am nächsten Morgen bin ich dann auch schon leicht hibbelig aufgewacht und noch im Halbschlaf zum Backofen gezombiet. Ofentüre auf und was sehen meine müden Augen? Jaaaaaa! Der Cheesecake ist glatt, wie gemalt!!!

Da gibt es doch glatt Cheesecake zum Frühstück. Hoffentlich schmeckt er so wie er aussieht, sonst lege ich mich gleich wieder hin. Gabel rein und hoffen und freuen.

Gleich der erste Bissen hat mich in den Kuchenhimmel gehoben. Wow, dieser Cheesecake schmeckt absolut großartig. Ich bin total begeistert und damit nicht alleine.

Und mein Bruder, totales Käsekuchenopfer, hat sich gleich 2 ziemlich große Stücke hintereinander gegönnt und auf den üblichen Verbesserungsvorschlag (nächstes Mal machst du noch XY mit rein, dann wirds auch lecker!) am Rezept verzichtet. Dann MUSS er richtig gut geschmeckt haben.

ZUTATEN 

Für den Boden:
  • 200 g Butterkekse
  • 100 g Butter
  • etwas weiche Butter zum Einfetten der Form
Für die Füllung:
  • 600 g Frischkäse
  • 250 g Magerquark
  • 200 g Zucker
  • 200 ml Sahne
  • 1 Ei, Größe M
  • 2 Eigelb
  • 3 EL Speisestärke
  • Saft und Abrieb 1 bis 2 Bio-Zitronen

ZUBEREITUNG 

  • Den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Butterkekse in einen Zip-Beutel geben und mit dem Fleischklopfer zerstoßen. Wer hat nimmt den Thermomix, 5 Sec. Stufe 5. Die Butter in einem Topf geben und bei kleiner Hitze zerlassen und vom Herd nehmen.
  • Den Boden der Springform (ich habe eine 26 cm Springform benutzt) mit Backpapier auslegen und den Rand der Form gut buttern. Die zerstoßenen Kekse in eine Schüssel geben und mit der zerlassenden Butter sorgfältig vermischen, dann in die Springform geben, gut verteilen und fest andrücken. Ich nehme hierfür ein Glas, das funktioniert super. Den Boden in den vorgeheizten Ofen geben und für 8-10 Minuten backen, dann auskühlen lassen.
  • Die Ofentemperatur auf 170 Grad reduzieren. Für die Füllung den Zucker mit der Stärke, dem Frischkäse und den Quark sorgfältig verrühren. Das Ei und die Eigelbe zusammen mit der Sahne zufügen und glatt rühren. Mit Zitronensaft und Abrieb abschmecken. Die fertige Creme auf den gebackenen Boden gießen und glatt streichen.
  • Den Cheesecake im Ofen für 40 Minuten backen und dann den Ofen ausschalten und den Käsekuchen für 5-6 Stunden oder über Nacht bei geschlossener Ofentür auskühlen lassen. Beten!

Rhabarber Scones

Ich habe schon öfter Scones gebacken und heute habe ich mir in den Kopf gesetzt, meinen übrig gebliebenen Rhabarber zu verarbeiten.

Das ist dabei rausgekommen:

Zutaten

280g Mehl
1 Pck. Backpulver
20g + 80g Zucker
½ TL Salz
85g kalte Butter
240g Rhabarber
200ml Sahne

Zubereitung

Den Ofen auf 220°C (Ober-und Unterhitze) vorheizen. Den Rhabarber waschen, schälen, in kleine Würfel schneiden und mit 20g Zucker mischen. Mehl mit Backpulver, 80g Zucker und Salz vermischen. Die Butter würfeln und unter die Mehlmischung kneten,
bis diese krümelig wird. Dann den gezuckerten Rhabarber und die Sahne untermischen,
bis ein klebriger Teig entsteht. Die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben. Den Teig darauf
platzieren und mit bemehlten Händen flach drücken. Wenn es zu sehr klebt. noch etwas Mehl einarbeiten. Mit einem Glas kleine Kreise ausstechen.

Die Scones mit ausreichend Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes
Backblech legen und ca. 12 – 15 Minuten backen.

Ich muss sagen, dass der Teig wirklich ganz schön klebrig war und ich mir nicht sicher war, ob das was wird. Es war ziemlich schwierig, den Teig von der Küchenplatte zu bekommen. Man war das eine Sauerei 😉 Den Schwamm konnte ich danach auch direkt in die Mülltonne packen!

Nachdem ich das Chaos in der Küche beseitigt habe, waren die Scones fertig und wurden direkt probiert. Schließlich muss man sich für die getane Arbeit auch belohnen, nicht wahr? 🙂 Mein Fazit: Die Mühe hat sich gelohnt!!

Habt Ihr vielleicht es Rezept ohne klebrigen Teig für mich? Immer her damit!!!

Zitroniger Käsekuchen

Kaum zu glauben, wie schnell eine Woche vergeht.

Momentan mag ich es, für das Wochenende einen Kuchen zu backen.
Gestern war dieser zitronige Käsekuchen auf meinem Plan und was soll ich sagen… er war göttlich.

Es lohnt sich auf jeden Fall den mal zu probieren!!!

 Zutaten

Boden:
175g Butter
250g Mehl
90g brauner Zucker
1 Prise Salz

Cheesecake-Schicht:
185g Frischkäse
90g Zucker
1 Ei
1 EL Zitronensaft
1 TL Vanilleextrakt
2 Eiweiß

Zitronenschicht:
4 Eier
300g Zucker ( wer es lieber etwas säuerlich mag nimmt weniger)
150ml Zitronensaft
45g Mehl

Zubereitung

Backofen auf 175°C (Ober- und
Unterhitze) vorheizen. Springform (26cm) mit Backpapier auslegen.
Butter in weichen Stücken in eine Schüssel geben und die restlichen Zutaten
für den Boden zufügen. Alles mit dem Knethaken der Küchenmaschine
vermischen und mit der Hand weiter zu Streuseln verarbeiten. Diese auf dem
Boden verteilen und fest andrücken. Etwa 15 – 20 Minuten backen.

Für die Cheesecake-Schicht den
Frischkäse cremig rühren. Eier, Zucker, Zitronensaft und
Vanilleextrakt zufügen und gut verrühren. Eiweiß in einer zweiten
Schüssel steif schlagen und vorsichtig unter den Frischkäse heben.
Den Kuchen aus dem Backofen nehmen und die Masse vorsichtig darauf
verteilen. Weiter 15 Minuten backen.

In der Zeit Eier und Zucker für die
Zitronenschicht schaumig rühren. Zitronensaft und Mehl
untermischen, bis eine glatte Masse entsteht. Diese auf dem Kuchen
verteilen und weitere 25 – 30 Minuten backen.

Nach dem Backen noch etwas im Backofen
abkühlen lassen. Danach mit einem Messer vorsichtig den Rand von der
Form lösen und vollständig auskühlen lassen.

Möhren – Cheese – Cake

Nachdem ich vor ein paar Tagen den Frühling hier auf dem Blog eingeläutet habe, klopft der Winter nochmal an.
Es sieht so aus, als müsste der Osterhase im Schnee hüpfen.

Langsam wird es Zeit, sich Ostern zu widmen.

Das geht natürlich am besten mit einem saftigen Möhren- Cheese – Cake mit einer saftigen Füllung.

Zutaten

Teig:
340g Möhren
4 Eier
100g braunen Zucker
175g normaler Zucker
1 Pck Vanillezucker)
250ml neutrales Öl
1 Prise Salz
250g Mehl
3 TL Backpulver
100g Mandeln, gestiftelt (oder gehackt)

Creme:
300g Frischkäse
100g Creme fraîche
80g Puderzucker, gesiebt
1 Pck. Vanillezucker
1 Pck. Sahnesteif
200ml Sahne

Zubereitung

Möhren schälen und fein raspeln.
Backofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Eier mit den
beiden Zuckersorten und dem Vanilleextrakt 5 Minuten schaumig
schlagen. Öl langsam zufügen. Mehl mit Backpulver mischen und auf
die Eiermasse sieben. Salz zufügen und alles kurz unterrühren. Zum
Schluss Möhren und Mandeln unterheben. Eine Springform (26cm) mit
Backpapier auslegen, den Teig einfüllen und ca. 55 Minuten backen.
Auskühlen lassen und in der Zwischenzeit die Creme zubereiten. Dafür
Frischkäse, Creme fraîche und Puderzucker mit der
Küchenmaschine/Schneebesen glatt rühren. Sahne mit Sahnesteif und
Vanillezucker steif schlagen und unter die Frischkäsemischung heben.

Den ausgekühlten Boden längs
halbieren und den unteren Teil auf eine Tortenplatte legen. Die
Hälfte der Creme darauf verteilen und mit dem zweiten Boden
abdecken. Die restliche Creme auf dem Boden und rundherum gleichmäßig
verteilen. Kalt stellen. Kurz vor dem Servieren mit Eiern etc . dekorieren.

Ich muss euch allerdings warnen, es besteht akute Suchtgefahr! Der Kuchen ist sooo unglaublich lecker, dass irgendjemand gleich zwei Stück auf einmal essen musste und danach bewegungsunfähig war 😉

Obwohl die Torte  ein wenig mächtig ist, passt sie dennoch hervorragend zum Osterbrunch (es soll auch Leute geben, die schon Kuchen zum Frühstück essen) 

Kiss Kiss
Eure Manu