Griechischer Abend mit Souvlaki, Bifteki und Kretanischen Kartoffeln

Ich liebe griechisches Essen. Leider gibt es hier weit und breit keinen Griechen, bei dem es sich lohnt einzukehren. Daher steht ein Besuch beim Griechen in der alten Heimat immer auf dem Programm.

Wenn ich beim Griechen esse, dann gibt es überbackenes Schweinefilet mit kretanischen Kartoffeln. Wenn ich die Speisekarte studiere, bleibe ich immer an solchen Gerichten wie dem Rhodosteller hängen. Leider ist mir das immer viel zu viel. Gyros, Zaziki, Souvlaki und Bifteki klingen zwar verlockend allerdings liebe ich vorab das Fladenbrot und somit habe ich keine Chance das zu schaffen.

Für mein griechisches Menü heute, habe ich mich daher für Souvlaki, Bifteki, Zaziki und Kartoffeln nach kretischer Art entschieden.

Sieht doch aus wie beim Griechen oder nicht? Geschmeckt hat es super und ich liege auf dem Sofa und bin pappsatt und sehr zufrieden. Griechisches Ich bin ein kleines bisschen stolz auf mich, dass mir alle vier Gerichte doch so gut gelungen sind.

Das Zaziki schmeckt wie beim Lieblingsgriechen. Die Spieße sind sogar besser als beim Griechen und der Auflauf ist wunderbar cremig. 

Fangen wir mit dem Tzaziki an:



Alles da?

  • 250 g griechischer Joghurt
  • 1/2 Salatgurke
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz und Pfeffer

Los geht’s

Salatgurke schälen, vierteln, Kerne entfernen (einfach mit einem Löffel aushöhlen) und dann in ganz dünne Streifen schneiden. Die Gurkenstreifen salzen und abwarten, bis der Saft austritt. In der Zwischenzeit die Knoblauchzehen schälen und pressen.

Den Knoblauch zum Joghurt geben. Die Gurkenstreifen mit einem Küchentuch abtupfen und sie dann zum Joghurt geben. Alles gut umrühren und schon ein wenig salzen und pfeffern. Durchziehen lassen und danach noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken – fertig.

Weiter geht es mit den Souflaki:

Zuerst kümmern wir uns um die Marinade. Dafür die Zitrone pressen und den Saft (3 EL) in eine Schüssel geben. Das Olivenöl und den Oregano dazu geben und alles gut vermischen. Die Marinade salzen und dann kann man sich auch schon um das Fleisch kümmern.
Dieses in flache, mundgerechte Stücke (ca. 1 cm dick) schneiden und in die Marinade geben. Schüssel abdecken und für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen und dann ab auf den Grill.



Alles da?

  • 300 g Hühnerbrust
  • 1,5 EL gutes Olivenöl
  • 3 EL Zitronensaft, frisch gepresst
  • 1/2 TL getrockneter Oregano
  • ca. 1 TL Salz

Machen wir mit den Bifteki weiter:

Alles da?

  • 300 g Hackfleisch
  • 100 g Feta
  • 1 mittelgroße Zwiebel, in Würfel
  • 2 Eier
  • 1 Brötchen, altbacken
  • halbes Bund glatte Petersilie
  • 1/2 TL getrockneter Oregano

  • Zwiebel würfeln. Das Brötchen in Wasser einweichen, danach auspressen und in kleine Würfel reißen. Die Petersilie fein hacken.
  • Alle Zutaten, bis auf den Schafskäse, zusammen mit dem Hackfleisch in eine Schüssel geben gut miteinander vermengen. Da später noch der Fetakäse in die Mitte des Bifteki kommt, das Hack nicht zu stark salzen und pfeffern.
  • Hände mit Wasser nass machen und leicht längliche und flach gedrückte Bifteki-Klopse zu formen.
  • Die Bifteki bei mittlerer Hitze in 2 EL Olivenöl langsam von beiden Seiten braten. Nicht zu viel Hitze geben, sonst wird es außen zu dunkel und innen noch roh. Langsam braten oder grillen.

  • Und nun kommen wir zu den Kretanischen Kartoffeln:
  • 500 g Kartoffeln, festkochend
  • 300 g Sour Creme
  • 5 EL Sahne
  • 2 EL Mayonnaise
  • 1 Knoblauchzehe
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

  • Den Ofen auf 200 °C vorheizen. Die Kartoffeln schälen, waschen und mit einem Hobel in ganz dünne Scheiben schneiden. Eine ofenfeste Auflaufform mit dem (geschälten) Knoblauch ausreiben und mit gutem Olivenöl auspinseln.
    Sour Creme, Sahne und Majonaise vermischen
  • Die Kartoffeln in die Form geben und salzen und pfeffern. Nun die Sour Creme-Sahne-Mischung über die Kartoffeln verteilen und die Form in den Ofen geben. Die Kartoffeln ca. 60 Minuten im Ofen backen, bis die Oberfläche goldbraun geworden ist.

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