Vom Luxusgemüse zum Luxusproblem

Die Spargelsaison ist in vollem Gange doch unser Spargel blickt in eine nicht so tolle Zukunft.

Der Ernährungswissenschaftler Uwe Knob hat sich mit der Zukunft des deutschen Spargels beschäftigt und diese sieht alles andere als rosig aus 😢

Momentan wird über eine Anhebung des Mindestlohns auf 15 Euro diskutiert, kommt diese wäre es für den Obst- Gemüse und Weinanbau eine Katastrophe. Spargelbauern können bei der Ernte nicht auf Maschinen zurückgreifen, hier ist erfahrene Handarbeit nötig um das zerbrechliche Gemüse zu ernten.

Schon jetzt sind kaum inländische Mitarbeiter zu finden, welche bei Wind und Wetter das Königsgemüse stechen.

Ein massiver Preisanstieg wäre die logische Konsequenz.

Die Spargelsaison ist kurz und durch unser sehr unbeständiges Wetter auch oft risikoreich. Hier greifen mittlerweile viele Spargelbauern auf beheizte Felder zurück. Schlecht für unser Klima.

Aber was macht das königliche an unserem Spargel aus? Der Nährwert kann es nicht sein, Spargel ist ähnlich der Gurke eine energielose Wasserstange. Kein Mensch benötigt ihn um zu überleben.

Sein wir doch mal ehrlich: wem schmeckt Spargel gekocht und ganz pur? Spargel gewinnt durch die Butter oder Soße Hollandaise in welcher wir ihn baden.

Auf der Überholspur befindet sich hier der grüne Bruder unseres Spargels. Ungeschält kann er gebraten und gegrillt werden und entwickelt hier einen guten Eigengeschmack.

Allerdings ist Essen auch Genuss und hier punktet unser Spargel auf ganzer Linie. Egal ob als Beilage zu unserem heissgeliebten Schnitzel, als Suppe oder im Auflauf.

Genießen wir ihn und hoffen, dass wir noch viele Jahre Spargel aus Deutschland auf unserem Teller haben.

Hier meine liebsten Spargelrezepte:

Spargelcremesuppe

Überbackene Spargelröllchen

Spargel-Lachs-Lasagne


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