Wenige Zutaten, maximaler Geschmack. Spaghetti Aglio e Olio e Peperoncino ist kein Gericht, das mit Luxus protzt – und genau das macht es so großartig. Es ist das, was du kochst, wenn du nichts mehr im Kühlschrank hast – und am Ende fühlt es sich trotzdem wie ein Fest an.
🌿 Ein Gericht mit Geschichte
Dieses Gericht stammt aus Neapel, einer Stadt, die weiß, wie man mit wenig viel macht. Ursprünglich war es das „Essen der Armen“ – billig, sättigend, schnell gemacht. Heute gilt es als Klassiker der Cucina Povera und steht auf Speisekarten weltweit – oft teurer verkauft, als die Zutaten kosten.
Und doch: Kein Restaurantgericht der Welt kann mit einer selbstgemachten Version mithalten – wenn du weißt, worauf es ankommt.
🧄 Das brauchst du
Für 2 hungrige Personen:
200 g Spaghetti
4 EL gutes Olivenöl (extra vergine)
3–4 Knoblauchzehen, fein geschnitten
1 frische Chilischote oder 1 TL Chiliflocken
Salz, Pfeffer
Etwas frische Petersilie auch die Stängel (optional)
1 Schöpfkelle vom Nudelwasser
👩🍳 So geht’s
Spaghetti in reichlich Salzwasser al dente kochen. Währenddessen Olivenöl in einer Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen. Knoblauch, gehackte Petersilienstängeln und Chili zugeben und langsam goldbraun rösten – nicht schwarz werden lassen! Eine Kelle vom Nudelwasser in die Pfanne geben – das sorgt für Emulsion und verbindet Öl mit Pasta. Nudeln abgießen, direkt in die Pfanne geben und kräftig durchschwenken. Mit Petersilie bestreuen, Nach Geschmack salzen und pfeffern und sofort servieren.
🔥 Tipps für Perfektion
Timing ist alles: Der Knoblauch darf nicht verbrennen – sonst wird er bitter. Pastawasser ist Gold: Das enthaltene Stärke sorgt für eine seidige Sauce. Mut zur Schärfe: Lieber echte Chili als zu zaghaft dosierte Flocken. Upgrade gefällig? Mit Zitronenabrieb, gerösteten Semmelbröseln oder Sardellenfilets kannst du variieren.
Kein Stress, kein Chichi – einfach nur ehrliches Essen.
📢 Hast du’s ausprobiert?
Schreib mir in die Kommentare, wie du deine Aglio e Olio am liebsten isst – ganz klassisch oder mit Twist?
Und wenn du das Rezept teilst: Tag mich gern bei Instagram mit #gretasomikocht – ich freue mich auf eure Kreationen!

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