Kürbis – das vielseitige Herbstgemüse…


Der Kürbis gehört zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt und ist heute aus unserer Küche nicht mehr wegzudenken.

Im Herbst erlebt er seinen Höhepunkt, wenn Felder und Märkte von den leuchtend orangefarbenen Früchten dominiert werden.
Er steckt voller Nährstoffe, ist vielseitig einsetzbar und gilt als echtes Superfood.

Welche Kürbissorten gibt es?

Heute gibt es weltweit mehr als 800!! Sorten – von essbaren Varianten bis hin zu Zierkürbissen. Zu den beliebtesten Speisekürbissen zählen:

Hokkaido
sicher auch deshalb am beliebtesten, weil er nicht geschält werden muss.
Durch seinen nusseigen Geschmack passt er eigentlich zu allen Zubereitungsarten – das Fruchtfleisch hat kaum Fasern. Außerdem zerkocht er nicht so leicht.
Der Hokkaido eignet sich zum rösten im Ofen als Ofengemüse oder Kürbisspalten aber auch in der Suppe überzeugt er.

Muskatkürbis
kräftig im Geschmack, sein Fruchtfleisch ist zart und saftig, daher ideal für Suppen.
Aber auch für Süßspeisen, Dessert oder zum Einmachen ist er geeignet. Ideal für Salate oder ein Carpaccio.

Butternusskürbis
Sehr ergiebig ist der birnenförmige Butternusskürbis weil er eine kleine Fruchthöhle mit kleinen Kernen hat. Durch seine dünne Schale läßt er sich leicht schälen. Mit seinem cremig nussigen Geschmack ist er Klasse für Kompott, Püree oder Kuchen.

Spaghettikürbis
hier ist der Name Programm: Wenn ihr Kürbisspaghetti haben möchtet, halbiert ihn, entfernt das Kerngehäuse, würzt schon mal mit Salz und Pfeffer und pinselt ihn rundherum mit Rapsöl ein. Danach gebt ihn mit der Schnittfläche nach oben auf ein Backblech und bei 170 Grad auf der mittleren Schiene für ca. 45 Minuten in den Ofen. Er ist fertig, wenn sich die Schale braun verfärbt. Dann kann das Fruchtfleisch direkt aus der Schale gegessen werden. Ihr könnt die Fasern mit einer Gabel auch herauskratzen und mit einer leckeren Soße servieren. Ihr könnt ihn aber auch mit Käse überbacken.

Gelber Zentner
Der Riese unter den Kürbissen. Sein gelbes Fruchtfleisch enthält viel Wasser und schmeckt mild. Das macht ihn perfekt für die Zubereitung von Süßspeisen, Eingemachtes oder Gebäck. Seinen Geschmack kann man mit Zimt und Nelke intensivieren.

Baby-Boo
Der Minikürbis schmeckt intensiv nach Nuss. Wenn ihr ihn oben aufschneidet, das Kerngehäuse entfernt, ihn mit gewürztem Hackfleisch füllt, mit geriebenen Emmentaler bestreut und in einer Auflaufform mit etwas Wasser für 30 Minuten bei 180 Grad backt habt ihr einen leckeren Snack.

Verwendung in der Küche:

Kürbissuppe – der Klassiker im Herbst
Ofenkürbis: – mit Kräutern und Öl knusprig überbacken
Kürbisrisotto: – cremig und aromatisch
Kürbiskuchen: ein Highlight für Naschkatzen
Pumpkin Spice Latte: das Kultgetränk im Herbst

Welche Kürbisrezepte müsst ihr probieren?

Kürbis-Hackauflauf: Herbstglück aus dem Ofen

Herbstauflauf mit Kürbis-Kartoffeln und Waldpilzen

Kürbispesto

KÜRBISQUICHE

Kürbismuffins

Kürbiscremesuppe

Kürbishackauflauf

Kürbiskuchen

Herbstliches Kürbispüree

Pumpkin Mousse

Pumpkin Bread

Pumpkin Butter

Pumpkin Spice

Pumpkin Spice Latte

Tipps und Tricks für die Zubereitung:


Damit die Arbeit mit dem Kürbis leichter von der Hand geht, helfen ein paar einfache Tricks:

1. Kürbis leichter schneiden
Einen ganzen Kürbis teilen, kann mühsam sein. Einfach den Kürbis einige Minuten bei 150 Grad in den Ofen legen oder kurz in der Mikrowelle erhitzen – dadurch wird das Fruchtfleisch weicher und einfacher zu schneiden.

2. Schale richtig nutzen
Hokkaido: Schale immer mitverwenden – sie wird beim Garen weich
Butternut & Muskatkürbis: am Besten mit einem Sparschäler schälen

3. zu Schade zum Wegwerfen: Kürbiskerne – Kerne waschen, trocknen und im Ofen 20 Minuten bei 180 Grad rösten. Perfekt in Brot und Brötchen

4. Reste einfrieren und Kürbis lagern
Gekochtes Kürbispüree eignet sich hervorragend zum Einfrieren. So hat man immer eine Basis für Suppe, Risotto oder Kuchen parat. Kürbis läßt sich an einem kühlen Ort wunderbar über Monate lagern.

5. Würzideen für mehr Geschmack:
Kürbis verträgt kräftige Gewürze: Curry, Ingwer, Chili und Muskatnuss harmonieren besonders gut. Für Süße Gerichte passen Zimt, Vanille und Nelken perfekt.


Kürbis als Herbstsymbol


neben seiner Rolle in unserer Küche hat der Kürbis auch eine kulturelle Bedeutung. Besonders an Halloween ist er mit geschnitztem Gesicht als Jack O‘ Lautern weit verbreitet. In vielen Regionen wird er auf Herbstmärkten als Symbol für Erntezeit geschätzt.

Fazit:

Der Kürbis ist ein echtes Allroundtalent – gesund, lecker und dekorativ zugleich.

Ich hoffe, ich konnte euch meine herbstliche Lieblingszutat schmackhaft machen.
Vielleicht probiert ihr das ein oder andere aus. Auf jeden Fall wünsche ich euch eine kuschelige Herbstzeit – macht es euch gemütlich!

Eure Manu


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