Pasta la Vista – Pulpo-Pasta mit wenigen Zutaten

Manchmal braucht es keine lange Zutatenliste, sondern nur gute Produkte, Zeit und Ruhe. Dieses Gericht ist genau das: zarter Pulpo, sanft gegart, kombiniert mit Pasta, Knoblauch, Tomaten und Kräutern. Mediterran, ehrlich und überraschend leicht.

Warum Pulpo?

Richtig zubereitet ist Oktopus butterzart und aromatisch. Sous-vide gegart gelingt er zuverlässig – ohne Stress, ohne ständiges Kontrollieren. Perfekt für alle, die ein besonderes Gericht lieben, aber keinen Küchenzirkus wollen.

Zutaten (2–3 Portionen)

Für den Pulpo (Sous-vide)

1 Oktopus (Pulpo), frisch oder aufgetaut 10 g Butter 2 Knoblauchzehen, angedrückt 10 Pfefferkörner 2 Zweige Rosmarin 2 Zweige Thymian 2 Zitronenscheiben 1 kleine Karotte, in Scheiben 1 kleine Chilischote

Für die Pasta

Pasta nach Wahl (z. B. Spaghetti oder Linguine) Olivenöl Kirschtomaten Stangensellerie (fein geschnitten) viel Knoblauch Petersilie Salz

Vorbereitung des Pulpos

Frischen Oktopus gründlich unter kaltem Wasser abspülen und trocken tupfen.

Da auch der Kopf verwendet wird, diesen unter fließendem Wasser umstülpen und sorgfältig reinigen.

Gefrorenen Pulpo langsam im Kühlschrank auftauen lassen – das lohnt sich für die Textur.

Die Fangarme mit einem scharfen Messer abtrennen. Arme und Körper getrennt vakuumieren.

Sous-vide-Garen

Pulpo zusammen mit Butter, Knoblauch, Karotte, Chili, Zitronenscheiben, Kräutern und Pfefferkörnern vakuumieren.

76 °C ca. 4 Stunden

Danach aus dem Beutel nehmen und den Sud auffangen – der ist pures Aroma.

Pasta & Finish

Pasta in gut gesalzenem Wasser al dente kochen. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Knoblauch sanft anrösten. Sellerie und Tomaten kurz mitschwitzen. Pulpo in Stücke schneiden und in der Pfanne kurz anbraten, bis er leichte Röstaromen bekommt. Mit etwas Pulpo-Sud ablöschen. Pasta unterheben, mit Salz abschmecken. Zum Schluss fein gehackte Petersilie unterziehen.

Anrichten & Servieren

Pasta auf den Teller geben, Pulpo darauf platzieren, ein paar Tropfen gutes Olivenöl – fertig.

Optional: ein Hauch Zitronenabrieb für Frische.

Fazit

Pasta la Vista ist kein Alltagsgericht – aber eines, das Eindruck macht, ohne kompliziert zu sein. Perfekt für ein entspanntes Dinner, bei dem Qualität und Technik leise für dich arbeiten.


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