Omas DDR Jägerschnitzel mit Tomatensoße und Spirelli

Heute stand Jägerschnitzel auf dem Speiseplan. Herr Fürst hatte auf ein Schweineschnitzel mit Pilzen gehofft, er schaute etwas verdutzt als das Essen auf den Tisch kam. Eine runde panierte Scheibe begleitet von Tomatensoße und Spinelli – DDR Jägerschnitzel eben. Quasi eine Scheibe Wurst, die sich für ein Schnitzel hält.



Im Original gab es eine Tomatensoße dazu, die aus angeschwitzten Zwiebelwürfeln mit Ketchup aufgefüllt bestand. Mit Salz, Pfeffer, Zucker abgeschmeckt war sie in der DDR als Feuerwehrsoße bekannt. Mein Enkel Theo liebt sich genau so, wie ich sie als Kind geliebt habe. Das Gericht war ein fester Bestandteil unserer Schulküche.

Die Jagdwurst für das DDR-Jägerschnitzel sollte nicht dünner als  1 cm dick geschnitten werden. Leider bekomme ich die Jagdwurst hier sehr schwer. Der Durchmesser der Wurst sollte nicht zu klein sein.


Die Wurst wird dann wie ein Schnitzel mit Ei und Semmelbröseln paniert und in Margarine ausgebraten.

Spinelli gehören unbedingt dazu, sie nehmen die Soße am besten auf.

Solltest du es noch nicht kennen, musst du es unbedingt einmal nachkochen und eines der berühmtesten Rezepte aus meiner Kindheit in der DDR probieren.

Ich freue mich auch sehr, wenn du mir einen netten Kommentar zum DDR Jägerschnitzel schreibst oder das Rezept bewertest.

Alles da?

  • 4 Scheiben Jagdwurst, 1 cm dick geschnitten
  • 2 Eier
  • Mehl
  • Semmelbrösel
  • Salz und Pfeffer
  • Öl zum Anbraten
  • Margarine
  • Spirelli
  • 1 Zwiebel
  • 500 ml Ketchup
  • Margarine zum Anbraten
  • Salz, Pfeffer, Zucker


    Los geht’s

    Zwiebel würfeln und in Margarine anbraten. Ketchup zugeben, mit Salz, Pfeffer, Zucker würzen.

    Wurst in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Erst in verrührtem Ei dann in Semmelbrösel wenden. In Margarine ausbraten. Spinelli kochen.


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